<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"> <title>SGNI</title> <link rel="self" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033" /> <subtitle>SGNI</subtitle> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033</id> <updated>2026-05-14T04:39:05Z</updated> <dc:date>2026-05-14T04:39:05Z</dc:date> <entry> <title>Ist Nachhaltigkeit das neue Normal?</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=459064" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=459064</id> <updated>2026-02-16T12:52:17Z</updated> <published>2026-02-09T12:54:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;Im Rahmen der IMMO26 lud die SGNI zu einem Panel ein, das eine zentrale Frage der Branche in den Mittelpunkt stellte:&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Ist Nachhaltigkeit das neue Normal und - was ist der Nutzen von Zertifikaten?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Unter der Moderation von Anja Bundschuh (Geschäftsführung C33 – Schweizer Koordinationsstelle für zirkuläres Bauen) diskutierten führende Vertreter der Schweizer Immobilienwirtschaft über ihre Erfahrungen, Strategien und unterschiedlichen Perspektiven.&lt;/p&gt; &lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Teilnehmende auf &lt;/strong&gt;dem &lt;strong&gt;Podium:&lt;/strong&gt;&lt;/h1&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;David Guthörl, Head of Sustainability, Allreal Gruppe&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Drazenka Dragila Salis, Head Development &amp;amp; Construction, Swiss Prime Site Immobilien AG&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Patrik Stillhart, CEO, Zug Estates Holding AG&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Reto Grunder, CIO, PSP Swiss Property&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Ronald Schlegel, Präsident SGNI&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;h2&gt;Ein gemeinsamer Ausgangspunkt – und viele Wege dorthin&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Gleich zu Beginn wurde deutlich:&lt;br /&gt; Nachhaltigkeit ist in der Immobilienwelt angekommen. Sie wird heute nicht mehr als Zusatz verstanden, sondern als grundlegende Erwartung an Projekte, Portfolios und Unternehmen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und doch zeigte sich in der Diskussion schnell:&lt;br /&gt; Von einem flächendeckenden «neuen Normal» kann noch nicht gesprochen werden. Viele Themen – insbesondere graue Energie, Materialwahl oder Kreislauffähigkeit – sind noch nicht in der Breite umgesetzt. Nachhaltigkeit ist ein klares Ziel, aber die Wege dorthin unterscheiden sich stark&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Zertifikate: Pflicht, Orientierung oder Kommunikationsmittel?&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Die Panelteilnehmenden vertraten unterschiedliche Strategien im Umgang mit Zertifizierungen – je nach Portfolio, Geschäftsmodell und Unternehmenskultur.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Nachhaltigkeit aus Überzeugung – auch ohne Label&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Einige Unternehmen verfolgen seit vielen Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, ohne sich primär an Zertifikaten zu orientieren. Der Fokus liegt auf inhaltlichem Fortschritt, Innovation und Zusammenarbeit mit Planungspartnern sowie Forschung. Zertifikate wurden teilweise erst später eingesetzt – etwa dann, wenn sie in der Vermietung oder Kommunikation einen klaren Mehrwert boten.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Interne Frameworks statt flächendeckender Zertifizierung&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Besonders bei grossen Bestandsportfolios mit wenig Neubautätigkeit setzen einige Unternehmen auf eigene ESG-Modelle oder Ratings.&amp;nbsp;Der Vorteil: Ein dynamischer Ansatz, der kontinuierliche Verbesserungen ermöglicht, statt eines statischen Labels zu einem bestimmten Zeitpunkt.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Zertifikate als verbindlicher Standard&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Andere sehen Zertifizierungen als klares «Muss». Sie helfen dabei, Verantwortung sicherzustellen und Nachhaltigkeit von Anfang an mitzudenken – bereits in der Phase 0, in der ein Projekt erst entsteht. Nachhaltigkeit wird dabei nicht als spät aufgesetzte Massnahme verstanden, sondern als Haltung, die vom ersten Gedanken an ein Projekt mitgedacht wird.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Der eigentliche Mehrwert liegt im Prozess&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Ein zentrales Thema der Diskussion war die Frage, was Zertifikate tatsächlich leisten. Einigkeit bestand darin, dass ihr grösster Nutzen nicht im fertigen Label liegt, sondern im Weg dorthin.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zertifikate können:&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;als Orientierung dienen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Themen strukturieren&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Transparenz schaffen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;Vergleichbarkeit ermöglichen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;li&gt; &lt;p&gt;die Kommunikation mit Investoren und Mietern vereinfachen&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;p&gt;Gerade bei internationalen Mietern kann ein anerkanntes Zertifikat den Zugang zu Vermietungsprozessen erleichtern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gleichzeitig wurde betont:&lt;br /&gt; Ein Zertifikat, das erst kurz vor Abschluss eines Projekts angehängt&amp;nbsp;wird, ohne Einfluss auf Planung und Umsetzung zu haben, stiftet kaum Wirkung.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Fazit: Gemeinsame Orientierung für eine nachhaltige Transformation&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Die Diskussion hat eindrücklich gezeigt, wie unterschiedlich die Wege in der Praxis sein können – und wie wertvoll dabei ein gemeinsamer Referenzrahmen ist. Gerade in einer Branche mit vielfältigen Portfolios, Strategien und Ausgangslagen schaffen Zertifizierungen Orientierung, Struktur und Vergleichbarkeit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aus Sicht der SGNI wird deutlich:&lt;br /&gt; Zertifikate sind weit mehr als ein Label. Sie geben eine klare Richtung vor, machen Qualität sichtbar und helfen, Nachhaltigkeit systematisch und messbar umzusetzen. Sie schaffen Vertrauen bei Investoren, Mietern und Nutzenden und unterstützen Unternehmen dabei, ihre Fortschritte transparent darzustellen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gleichzeitig wurde im Panel spürbar, dass Nachhaltigkeit dann ihre volle Wirkung entfaltet, wenn sie strategisch verankert und konsequent gelebt wird. Genau hier entfalten Zertifizierungssysteme ihre Stärke: Sie begleiten den Prozess, setzen Standards und fördern eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die unterschiedlichen Perspektiven auf dem Podium haben letztlich eines bestätigt:&lt;br /&gt; Die Branche bewegt sich – und sie bewegt sich gemeinsam. Auch wenn Unternehmen verschiedene Schwerpunkte setzen, bleibt das Ziel dasselbe: zukunftsfähige, verantwortungsvoll entwickelte und betriebene Immobilien.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Das Panel zeichnete ein differenziertes Bild: Nachhaltigkeit ist in der Immobilienwirtschaft angekommen, aber noch nicht vollständig gelebtes Normal. Zertifikate sind dabei weder Allheilmittel noch überflüssig.&amp;nbsp;Sie bieten Orientierung, schaffen Vergleichbarkeit und unterstützen Kommunikation und Vermarktung. Ihr grösster Wert liegt im strukturierten Prozess, den sie anstossen. Gleichzeitig gibt es keinen universellen Ansatz – jedes Portfolio, jedes Unternehmen und jedes Projekt braucht eigene Lösungen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am Ende stellt sich nicht nur die Frage, ob zertifiziert wird oder nicht. Entscheidend ist, wie ernsthaft Verantwortung übernommen wird und wie konsequent Nachhaltigkeit in Strategie, Entwicklung und Betrieb verankert ist. Zertifikate helfen zwar massgeblich Transparenz zu schaffen – aber sie ersetzen nicht die Haltung dahinter.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23esg&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#ESG&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23greenbuilding&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#GreenBuilding&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23nachhaltigkeit&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;g #Nachhaltigkeit&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23immo26&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#IMMO26&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23immobilien&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#Immobilien&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23schweiz&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#Schweiz&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23schweiz&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED"&gt;#&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23sgni&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;SGNI&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23sustainablebuilding&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#SustainableBuilding&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;&lt;a data-test-app-aware-link="" href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23zertifikate&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED" tabindex="0"&gt;#Zertifikate&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2026-02-09T12:54:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>15 Jahre SGNI</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=445857" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=445857</id> <updated>2025-11-10T13:53:32Z</updated> <published>2025-10-31T14:26:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Am 19. und 20. Juni 2025 feierte die Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) ihr 15-jähriges Bestehen mit einer beeindruckenden Jubiläumsveranstaltung. Über 180 angemeldete Fachpersonen, Partner und Interessierte aus dem gesamten D-A-CH-Raum kamen in Zürich und Winterthur zusammen, um gemeinsam die Erfolge der letzten 15 Jahre zu würdigen und die Zukunft der nachhaltigen Bau- und Immobilienbranche zu gestalten.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt; &lt;h2&gt;Fachlicher Auftakt mit starken Positionen&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Den Auftakt bildete ein intensiver Workshop-Nachmittag im Toni Areal in Zürich. Im Fokus stand die Erarbeitung der Grundlagen für die drei zukunftsweisende Positionspapiere zu den Themen: Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Städte &amp;amp; Gemeinden. Die thematisch gleich ausgerichteten österreichischen Positionspapiere, die in trinationalen Workshops mit unserem österreichischen Partnerverein ÖGNI entwickelt wurden, sind in den Arbeitsgruppen von rund 60 Fachexpertinnen und -experten weitergedacht und an die aktuellen Schweizer Herausforderungen angepasst worden.&amp;nbsp;Diese Ergebnisse dienen nun als wertvolle Grundlage für die Vertiefung der Themen zur Erarbeitung der entsprechenden Schweizer Positionspapiere.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt; &lt;h2&gt;Eine feierliche Nacht der Würdigung und des Danks&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Am Abend des 19. Juni versammelten sich über 100 Gäste zur festlichen Jubiläumsparty im eleganten Lake Side direkt am Zürichsee. In entspannter Atmosphäre wurde nicht nur das 15-jährige Bestehen gefeiert, sondern auch in einer inspirierenden Rückschau gewürdigt, was die SGNI in diesen 15 Jahren gemeinsam erreicht hat:&lt;/p&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;Rückblick und Ausblick: Präsident Ronald Schlegel blickte auf die Entwicklung der SGNI zurück, betonte die gemeinsame Pionierarbeit und das freiwillige Engagement aller Mitglieder, deren tiefe Überzeugung die wegweisende Etablierung der Nachhaltigkeitsstandards ermöglichte. Anschliessend lieferte er einen inspirierenden Ausblick, der uns deutlich vor Augen führt, dass wir durch unseren gemeinsamen Einsatz die Gestalter der Zukunft der Immobilienwirtschaft in den nächsten Dekaden sein werden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Würdigung des Engagements: Die Geschäftsstelle nutzte den Abend, um das langjährige Engagement unserer Mitglieder in den Arbeitsgruppen (AGs) zu ehren und hervorzuheben. Ohne diesen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz wäre die inhaltliche Tiefe der SGNI-Arbeit nicht möglich.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Thematische Partnerschaft: Die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und die internationale Förderung des Austausches – insbesondere die trinationalen Positionspapiere in Kooperation mit der ÖGNI – wurden als zentraler Erfolg gewürdigt.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Workshop-Ergebnisse: Die Gruppenleiter (darunter Jürg Schneider, Isabella Aurich und Heinz Bernegger) fassten die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Workshops zusammen und sorgten damit für den inhaltlichen Fokus der Jubiläumsfeier.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;h2&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt; &lt;h2&gt;&lt;b&gt;Exkursionen und &lt;/b&gt;zukunftsweisende &lt;b&gt;Impulse in Winterthur&lt;/b&gt;&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Der zweite Tag führte die Teilnehmenden nach Winterthur. Dort standen die Besichtigung des Leuchtturmprojekts K118 sowie der ZHAW-Bibliothek auf dem Programm – beides hervorragende Beispiele für nachhaltiges und zirkuläres Bauen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am Nachmittag folgten tiefgehende Impulsreferate, um nötige Werkzeuge und Denkanstösse zu liefern:&lt;/p&gt; &lt;ol&gt; &lt;li&gt;Marloes Fischer, Circular Hub, die Transformation zur Kreislaufwirtschaft wird nur beschleunigt, wenn sie durch akuten Druck oder durch signifikante Attraktivität motiviert wird. Die Branche muss Nachhaltigkeitslösungen daher als qualitativ überlegene Option positionieren.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Dieter Pfister, ein SGNI-Urgestein der ersten Stunde, die Vision für die nachhaltige Transformation erfordert, die drei Dimensionen (Ökologie, Soziokultur, Ökonomie) zusammen abzustimmen und nicht auseinanderzureissen. Die BWL-Denkweise des New Public Management muss auf städtische Prozesse angewandt werden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Martin Frei, Präsident Verbund Liegenschaften Schweiz, die zentrale Herausforderung für Kommunen liegt in der operativen Implementierung strategischer Nachhaltigkeitsziele. Die Kommunen müssen durch konkrete Unterstützung bei der Bestandsanalyse und dem Management ihres kommunalen Immobilienportfolios stärker durch geeignete Instrumente entlastet werden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Matthias Schäpers (DGNB) zu klimapositiven Städten &amp;amp; Gemeinden: Es braucht eine arbeitsgruppenübergreifende Etablierung, einen Kommunikationsleitfaden und die Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte. Wichtige Handlungsfelder sind Klimaneutralität, Klimaanpassungsmassnahmen und die Schaffung positiver Zukunftsbilder&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Martina Rechtsteiner (ZHAW) zu Smart City &amp;amp; Resilienz, Themen wie Wasserkreislauf, Cybersicherheit und Resilienz gegenüber geopolitischer Situation sind entscheidend. Innovationen wie Sharing-Ansätze, KI-Energieeffizienz und partizipative Digitalisierungsstrategien (Stichwort PEDVolution – mehr Energie erzeugen als verbraucht wird) müssen in Public-Private-People-Partnerschaften skalierbar gemacht werden.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Heinz Bernegger (ZHAW) Vortrag zu Nimmo, er forderte einen Wandel vom analytischen zum synthetischen Denken und eine Abkehr von der Globalisierung hin zur Glokalisierung – dem klarkommen mit dem, was man lokal hat. Dieser Ansatz, die Werteentwicklung und Wertschöpfung entlang der Gemeinwohl-Ökonomie zu messen, bietet einen radikalen Weg zu einer neuen Nachhaltigkeit.&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt; &lt;p&gt;Die Beiträge von der DGNB zur Vision klimapositiver Städte und Gemeinden sowie von der Smart City Alliance beleuchteten aktuelle Forschungsansätze und Best Practices zur nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung sowie zur zirkulären Immobilienwirtschaft. Diese Vorträge bekräftigten die Relevanz der SGNI-Arbeit in einem sich schnell wandelnden Umfeld.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;&amp;nbsp;&lt;/h2&gt; &lt;h2&gt;Ein aufrichtiges Dankeschön an unsere Präsidenten und alle Ehrenamtlichen!&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Die zwei Tage haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark die SGNI-Community ist – fachlich, menschlich und visionär. An dieser Stelle möchten wir uns von Herzen bei allen bedanken, die diesen Erfolg erst möglich machen:&lt;/p&gt; &lt;ol&gt; &lt;li&gt;&lt;b&gt;Unserem Präsidenten, Ronald Schlegel:&lt;/b&gt; Dein strategischer Weitblick, deine unermüdliche Energie und dein persönliches Engagement in den letzten Jahren sind das Fundament des SGNI-Erfolgs. Vielen Dank für deine herausragende Führung und dein Vertrauen in unsere gemeinsame Vision.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;&lt;b&gt;Allen Ehrenamtlichen:&lt;/b&gt; Ob in den Arbeitsgruppen, bei der Organisation von Events oder als Experten in den Workshops – Ihr seid das Herz der SGNI! Eure Fachkompetenz, eure investierte Zeit und euer Engagement sind der Motor, der die SGNI antreibt und die Immobilienwirtschaft in der Schweiz nachhaltig verändert. Ohne diesen selbstlosen Einsatz gäbe es keine Positionspapiere, keine Standards und keinen solchen Jubiläumsanlass. Ein riesiges Dankeschön!&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt; &lt;p&gt;Mit vereinten Kräften, gestärkt durch diesen Austausch und mit vielen neuen Impulsen, blicken wir ambitioniert in eine Zukunft, in der Nachhaltigkeit zum unverhandelbaren Standard der Immobilienwirtschaft sein wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Weitere Informationen zum Stand der Schweizer Positionspapiere finden&amp;nbsp;Sie hier unter:&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="https://www.sgni.ch/workshop-kreislaufwirtschaft-am-19.06.2025" target=""&gt;#Kreislaufwirtschaft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="https://www.sgni.ch/workshop-st%C3%A4dte-und-gemeinden-am-19.06.2025" target=""&gt;#Städte und Gemeinden&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="https://www.sgni.ch/workshop-digitalisierung" target=""&gt;#Digitalisierung&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2025-10-31T14:26:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>Materius und SGNI: Partnerschaft für eine digitale und nachhaltige Bauzukunft</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=398344" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=398344</id> <updated>2025-02-19T12:46:08Z</updated> <published>2025-02-19T12:42:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;Bauherrschaften setzen vermehrt auf Nachhaltigkeitsstandards. Die Nachweise dafür sind oft aufwändig und teuer zu erstellen. Besonders die Auswahl konformer Bauprodukte ist schwierig und zeitintensiv, da relevante Informationen häufig schwer zugänglich und komplex sind. Die manuelle Pflege von Listen und der Austausch mit den Beteiligten ist zeitaufwändig und fehleranfällig. Mit Materius erhält die Schweizer Baubranche ein digitales Tool, das bereits über 30’000 Bauprodukte in einer Datenbank vereint und eine zentrale Plattform für Bauprojekte jeder Grösse bietet. Entwickelt von Spezialistinnen aus Bau und IT der EBP Schweiz mit der Unterstützung der SGNI, ermöglicht die Datenbank Architekten, Planungsteams, Baumanagement-Expertinnen und Bauherrschaften, Materialien und Produkte effizient zu managen – von der Projektplanung bis zur Ausführung.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Mehr Effizienz, weniger Kosten&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Materius bietet eine zentrale, übersichtliche Plattform zur Verwaltung von Bauprodukten und eliminiert manuelle Prozesse. Das digitale Tool erleichtert nicht nur die Auswahl und Nachverfolgung konformer Bauprodukte, sondern verbessert auch die Zusammenarbeit im Team. Dabei bleibt alles immer auf dem neuesten Stand. Mit Materius wird die Auswahl von Bauprodukten nach bestimmten Standards, das Erstellen von Baustellenprotokollen und das Erbringen von Nachweisen deutlich vereinfacht. Teams im Baumanagement und in der Planung können so effizienter arbeiten und die Kosten für nachhaltiges Bauen senken.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Aufbau der grössten Bauproduktdatenbank der Schweiz&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Mit einem Klick erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf umfassende Produktinformationen und Materialprüfnachweise, die im gesamten Projektablauf benötigt werden. So wird der Prozess der Produktdokumentation deutlich vereinfacht, Kosten werden gesenkt und die Qualität der Bauprojektzertifizierungen erhöht. Dank der übersichtlichen Struktur und benutzerfreundlichen Oberfläche von Materius profitieren alle am Bau beteiligten Parteien von verbesserten Abläufen und optimierter Zusammenarbeit.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Ein Versprechen für die Zukunft&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;Das Produktversprechen von Materius lautet, Bauprodukte effizient und transparent zu managen – ohne Kompromisse bei Qualität und Nachhaltigkeit. Ab sofort steht die Plattform allen Bauenden in der Schweiz, von den Planungsteams und Architektinnen über Baumanagement bis zu Bauherrschaften und Portfoliomanagern, zur Verfügung. Die SGNI unterstützt Materius seit dem vergangenen Sommer und war massgeblich, gemeinsam mit weiteren Schlüsselakteuren der Schweizer Baubranche, an der Entwicklung der Plattform beteiligt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter: &lt;a href=""&gt;www.materius.app&lt;/a&gt;. Die Plattform Materius ist auch als mobile Webapplikation verfügbar.&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2025-02-19T12:42:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>Stratus ergänzt NIMMO®: Neue Partnerschaft für eine nachhaltige Bewertung von Immobilienportfolios – ideal für Städte und Gemeinden</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=392445" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=392445</id> <updated>2025-01-13T09:07:38Z</updated> <published>2025-01-09T09:13:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;NIMMO® wurde von der Immobilien Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelt und wird unter anderem bei der Stadt Zürich erfolgreich eingesetzt. Das Besondere daran: NIMMO® bewertet nach SGNI-Standard. Die Bewertung nach SGNI-Nachhaltigkeits-Standard ist jetzt auch für Stratus-Kunden möglich, denn Stratus und die Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) arbeiten zu diesem Thema künftig zusammen. Die Bewertung erfolgt mit in Stratus bereits erfassten Daten. Praktisch, denn ein Teil der Arbeit, nämlich die Datenerhebung, wurde dadurch bereits gemacht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;NIMMO® Portfolio betrachtet die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt auf Basis von 23 Nachhaltigkeitskriterien. Diese beruhen auf einem wissenschaftlichen Relevanzvergleich von nationalen wie internationalen Bewertungs-Systemen. So werden alle wichtigen Themen wie Klima, Energie, Kreislaufwirtschaft, Risikostoffe und Lebenszykluskosten adäquat abgebildet.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Standortbestimmung beim nachhaltigen Umbau des Immobilienportfolios&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;NIMMO® und Stratus sind gleichermassen auf die Anforderungen von heterogenen Immobilien-Portfolios ausgerichtet. Solche sind insbesondere in der öffentlichen Hand anzutreffen: Kantone, Städte und Gemeinden sind Anwender von Stratus. Mit der Zusammenarbeit mit NIMMO® erhalten sie eine neue Möglichkeit, den nachhaltigen Umbau ihrer Immobilienportfolios zu überwachen und zielgerichtet nach vorne zu bringen.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Auch kompatibel zu EU-Taxonomie-Verordnungen&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Auch für Kunden aus der Wirtschaft, darunter zahlreiche Immobiliengesellschaften, Baugenossenschaften, Industrie- und Pharmaunternehmen und viele mehr, beinhaltet NIMMO® grossen Nutzen. Denn mit NIMMO® wird es einfacher, die kommenden Herausforderungen der EU-Taxonomie-Verordnungen vorausschauend anzugehen. Bekanntlich hat die SGNI das Zertifizierungssystem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für der Schweiz adaptiert. Dadurch können Bauherren in der Schweiz ihre Projekte mit NIMMO® sowohl an nationale als auch an relevante EU-Anforderungen anpassen.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Nachhaltigkeitsleistung pragmatisch bewerten&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Bedienerfreundlichkeit steht nicht nur bei NIMMO®, sondern auch bei Stratus im Vordergrund. NIMMO® fokussiert sich auf einfache Indikatoren, ohne umfangreiche Nachweise und externe Prüfungen zu verlangen, die für die EU-Taxonomie-Konformität erforderlich sind. Durch ihre Partnerschaft eröffnen NIMMO® und Stratus den Eigentümern von grösseren Immobilienbeständen einen ersten pragmatischen Zugang zur Selbstbewertung der Nachhaltigkeitsleistung ihrer Immobilienportfolios. Diese kann als Grundlage zur Implementierung eines EU-Taxonomie-konformen SGNI-Standards herangezogen werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Weiterführende Informationen finden Sie &lt;a href="https://www.sgni.ch/nimmo" target="_self"&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Hier gelangen Sie zur Medienmitteilung &lt;a href="https://www.sgni.ch/documents/20126/313698/Medienmitteilung-Stratus-und-Nimmo-mit-Nachhaltigkeitsbewertung-nach+SGNI-Standard_final-SGNI-Webseite-20250110+-+Kopie.pdf/cead8329-ce32-d64d-8725-c6308145e8f6" target="_self"&gt;hier&lt;/a&gt;:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2025-01-09T09:13:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>Suurstoffi als erstes Areal in der Schweiz mit DGNB-Zertifikat in Platin ausgezeichnet</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=345948" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=345948</id> <updated>2024-03-22T16:24:27Z</updated> <published>2024-03-22T13:44:00Z</published> <summary type="html">&lt;p style="text-align:justify"&gt;Die DGNB-Zertifizierung bestätigt, dass Zug Estates mit dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz ein Musterbeispiel nachhaltiger Arealentwicklung umgesetzt hat. Es erfüllt umfassende Qualitätsanforderungen des DGNB-Zertifizierungssystems, das Kriterien wie Energieeffizienz, CO2-Emissionen, Ökobilanz, graue Energie, Nutzungsflexibilität und Rezyklierbarkeit der eingesetzten Materialien umfasst. Das Suurstoffi-Areal nimmt aber nicht nur in Bezug auf das nahezu CO2-freie Energiekonzept eine Vorreiterrolle ein, sondern beweist seine Qualitäten damit auch in ökonomischer, soziokultureller, funktionaler und technischer Hinsicht.&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2024-03-22T13:44:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>Akkreditierung von MeteoViva Climate als erste Dienstleistung für eine nachhaltige Gebäudezertifizierung in der Schweiz</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=321364" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=321364</id> <updated>2023-12-13T10:13:09Z</updated> <published>2023-11-14T08:33:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;MeteoViva Climate wurde in Deutschland bereits seit 2020 als Dienstleistung von der DGNB anerkannt und ist dies nun auch in der Schweiz durch die SGNI. MeteoViva Climate nutzt dazu verschiedene neue und wegweisende digitale Technologien und trägt damit dazu bei, die Effizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden im Betrieb umfassend zu optimieren. In der Schweiz wird der Einsatz von MeteoViva Climate über die Sinovis AG geplant und umgesetzt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Sinovis AG berät Investoren und Eigentümer hinsichtlich der Erstellung von Massnahmen- und Klimaschutzfahrplänen für Liegenschaften und ganze Portfolios auf dem Weg zu Netto-Null. Sie hilft bei der Implementierung von Managementprozessen und einem aussagekräftigen Monitoring und begleitet und überwacht den Prozess der nachhaltigen Entwicklung der Liegenschaften. Darüber hinaus werden die Transparenz über den Betrieb von Liegenschaften erhöht, die Gebäudeperformance optimiert und Optimierungspotenziale identifiziert. Für Bauherren werden die Qualität beim Bau von gebäudetechnischen Anlagen gesichert und Bauvorhaben und Bestandsgebäude reif für die Zertifizierung gemacht. &amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Akkreditierung von MeteoViva Climate durch die SGNI unterstreicht die Wirkung und Bedeutung dieser innovativen Technologie im Kontext der Schweizer Immobilienwirtschaft. Die Integration von MeteoViva Climate in den Zertifizierungsprozess ermöglicht eine präzisere Erfassung und Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Gebäuden im Betrieb. Das Optimierungsverfahren MeteoViva Climate deckt eine breite Palette von Kriterien ab, darunter Energieeffizienz, Raumklimaqualität und CO2-Emissionen. Die Anwendung von MeteoViva Climate im Rahmen der Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden im Betrieb kann damit einen wertvollen Beitrag zur Erreichung anspruchsvoller Nachhaltigkeitsziele von Schweizer Gebäude-Eigentümern und Portfoliohaltern leisten, was nun auch durch die Anerkennung der SGNI bestätigt ist.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Weitere Informationen:&lt;br /&gt; &lt;a href="https://www.sgni.ch/dgnb-anerkannte-dienstleistungen" target="_blank"&gt;www.sgni.ch/dgnb-anerkannte-dienstleistungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;a href="https://sinovis.ch/" target="_blank"&gt;www.sinovis.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;a href="https://meteoviva.com/" target="_blank"&gt;www.meteoviva.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2023-11-14T08:33:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>USZ-Neubauprojekt erhält Vorzertifikat für nachhaltiges Bauen</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=285515" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=285515</id> <updated>2023-07-03T09:13:41Z</updated> <published>2023-07-03T08:49:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align:start"&gt;Der verliehene «Gold-Standard» bescheinigt dem USZ, dass der Neubau umfassende Qualitätsanforderung in Bezug auf nachhaltiges Bauen erfüllt. Die Auszeichnung zeigt, dass das USZ die&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.usz.ch/campusmitte"&gt;Neubauten MITTE1 und MITTE2&lt;/a&gt;&amp;nbsp;im Einklang mit über 40 Nachhaltigkeitskriterien plant und realisiert (vgl.&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.sgni.ch/documents/20126/49651/SGNI_Systembroschuere_webversion.pdf/5be3c2be-7e92-b6bf-37b1-b862dc2e9365"&gt;Schweizer DGNB-System der SGNI&lt;/a&gt;). Zu diesen Kriterien gehören zum Beispiel der Grad der Energieeffizienz, die Höhe der CO2-Emissionen, die graue Energie, die Nutzungsflexibilität oder die Rezyklierbarkeit der eingesetzten Materialien. Spezielles Augenmerk legt die Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft auf Aspekte, die für das Wohlbefinden der Menschen in Gesundheitsbauten relevant sind. Generell muss die Ökobilanz hohen Anforderungen genügen.&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align:start"&gt;«Wir freuen uns sehr, dass wir den umfassenden Qualitätsanforderungen des international anerkannten DGNB-Zertifikats im Gold-Standard gerecht werden konnten», sagt Daniel Bucheli, Bereichsleiter Gesamterneuerung am USZ. Oliver Hagen, Gesamtprojektleiter des Neubauprojekts Campus MITTE1|2: «Für mich liegt der zentrale Punkt in Sachen Nachhaltigkeit darin, dass es uns gelungen ist, die Neubauten so zu konzipieren, dass sie flexibel an veränderte Anforderungen der Medizin von Morgen angepasst werden können.» Dies sei nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht interessant für das USZ. Heinz J. Bernegger, Geschäftsführer der SGNI, fügt hinzu: «Das Projekt zeigt, dass innovative Architektur und Nachhaltigkeit keinen Widerspruch darstellen müssen, sondern sich im Gegenteil wunderbar ergänzen können.»&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Nachhaltig in mehreren Dimensionen&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt; &lt;p style="text-align:start"&gt;Die Neubauten sollen zur ökologischen, ökonomischen, sozialen und technischen Nachhaltigkeit des USZ beitragen. Beim Bau kommen rezyklierbare Materialien wie Holz und Stahl zum Einsatz. Zudem hat das USZ das unterirdische Bauvolumen reduziert und somit den Verbrauch grauer Energie deutlich gesenkt. Es wurde auf eine einfache Reinigung, Wartung und Instandhaltung des Gebäudes geachtet. Mit dem Neubau entsteht ein grosses Angebot an Aufenthalts- und Begegnungsräumen. Die Neubauten sind mit unterschiedlichen Fassaden ausgestattet. Während die Fassade und das Dach von MITTE1 begrünt wird, ist die Fassade von MITTE2 mit Photovoltaik-Elementen bestückt. Die Begrünung leistet einen Beitrag zur Regulierung des Stadtklimas und trägt zum Wohlbefinden der Patientinnen und Mitarbeitenden bei, denn sie ist auch von innen sichtbar.&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align:start"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align:start"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2023-07-03T08:49:00Z</dc:date> </entry> <entry> <title>IMMO23: Fokus EU-Taxonomie</title> <link rel="alternate" href="https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=177591" /> <author> <name>Heinz Bernegger</name> </author> <id>https://www.sgni.ch/ca/c/blogs/find_entry?p_l_id=172033&amp;entryId=177591</id> <updated>2023-01-20T09:33:32Z</updated> <published>2020-12-15T06:33:00Z</published> <summary type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zukünftig braucht es dieselbe Datenqualität bei Nachhaltigkeits-Reporting wie beim Financial Reporting! Dies war das Fazit aus der Paneldiskussion an der IMMO23 zum Thema «Sind die Schweizer Bauherren und Portfoliohalter bereit für die Umsetzung der EU-Taxonomie?», zu welcher die SGNI hochkarätige Teilnehmer eingeladen hatte?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dr. Johannes Gantner von der&lt;b&gt; &lt;/b&gt;pom+Consulting AG erläutert bei seiner Einführung, dass das Thema der Umsetzung der EU-Taxonomie bereits heute für viele Schweizer Portfoliohalter von hoher Bedeutung ist. Dr. Andreas Wiencke von der Credit Suisse AG rät auch Schweizer Portfoliohaltern die Entwicklungen zum European Green Deal eng zu verfolgen und zumindest die Voraussetzungen für die Konformität mit der EU-Taxonomie zu schaffen. Roger Baumann von der Zurich Insurance Group rät sofort anzufangen. Dabei sind drei Komponenten wichtig. Nachhaltigkeit ist eine Führungsangelegenheit und muss zuerst auch auf dieser Ebene in den Unternehmen implementiert werden. Dann braucht es die Implementierung in die Prozesse auf allen Ebenen. Und als Drittes ist die Verfügbarkeit der notwendigen Daten und die intelligente Nutzung von entsprechenden Plattformen entscheidend. Es ist klar, dass die Umsetzung der Anforderungen aus der EU-Taxonomie auch in der Schweiz zukünftig verpflichtend sein wird. Für Ronald Schlegel, Präsident der SGNI, sind Zertifikate ein wichtiges und nützliches Hilfsmittel dazu, die Schweizer Portfoliohalter bei diesen Herausforderungen zu unterstützen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die SGNI hat in den vergangenen zwei Jahren in der Schweiz insgesamt ca. 2.5 Mio. Quadratmeter Gebäudefläche neu mit &lt;a href="https://www.sgni.ch/documents/20126/49651/2020_DGNB_Flyer_GiB_DE.pdf/8970eef3-7a59-2865-ab9f-b2746d668e04" target="_self"&gt;DGNB Gebäude im Betrieb &lt;/a&gt;zertifiziert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die SGNI unterstützt die &lt;a href="https://www.cpea.eu/sustainable-finance/esg-verification-for-the-eu-taxonomy/"&gt;Climate Positive Europe Alliance (CPEA)&lt;/a&gt; und führt in der Schweiz ESG Verifikationen zur EU-Taxonomie auch bei Neubau-Projekten und Sanierungen durch.&lt;/p&gt;</summary> <dc:creator>Heinz Bernegger</dc:creator> <dc:date>2020-12-15T06:33:00Z</dc:date> </entry> </feed> 